Die Bundesregierung hat die Fortsetzung des Nationales Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorgelegt ("NAP 2.0"). Als Referentenentwurf. Hier unsere Stellungnahme, und zwar in der historischen Zusammenarbeit mit dem Verband Sonderpädagogik!!!

12.05.2016

Stellungnahme zum Referentenentwurf NAP 2.0

Sehr geehrte Damen und Herren,

mittendrin e.V., Elternvereinigung für eine Schule für alle sowie der Verband Sonderpädagogik e.V. (vds) haben sich als Verbände der Zivilgesellschaft zusammengefunden, um gemeinsam zum Referentenentwurf des NAP 2.0 für den Bildungsbereich Stellung zu nehmen.

12.5.2016

Stellungnahme zum Bundesteilhabegesetz von mittendrin e.V.

Das Land NRW hat die Mitglieder des Inklusionsbeirats um Rat gebeten wie es sich bei der Abstimmung des Bundesteilhabegesetzes im Bundesrat verhalten soll. Wir sagen: ablehnen!!

 

Stellungnahme zur Abstimmung des Bundesteilhabegesetzes im Bundesrat

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die Einladung, als Mitglied des Inklusionsbeirats NRW Stellung zum geplanten Bundesteilhabegesetz zu nehmen.




30.9.2015

Drei Bonner Gymnasien machen sich auf den Weg!

Gestern titelte der General Anzeiger Bonn: Aufsicht bestimmt drei Inklusions-Gymnasien

Wir freuen uns sehr über diese gute Nachricht!

Die Ermutigung zu inklusiver Bildung, explizit auch für zieldifferent zu unterrichtende Kinder, auch im Gymnasium in Bonn, hat lange auf sich warten lassen - und ist nun ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Herzlichen Dank und herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung!

 

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27.9.2015

Jedoch: Die Debatte um Gymnasien und Inklusion hatte in Bonn bereits einen längeren Vorlauf: Im Schulausschuss vom Mai 2015 hatte die Politik die Verwaltung beauftragt, Fragen zu formulieren, die die Gymnasien beantworten sollten. Der kommende Schulausschuss bringt die Antworten einiger Gymnasien auf die Fragen. Wenn Sie beim Lesen Ideen dazu haben, freuen wir uns über Ihre Zuschriften!

Hier sehen Sie die Tagesordnung für den nächsten Schulausschuss am 25.11.15

 

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Kommentar zum Artikel „Linke und SPD scheitern mit Antrag: Inklusions-Debatte um Gymnasien“ über den Schulausschuss vom 6.5.2015

Wissen Sie noch, wie das war, als ihre Eltern Sie für Ihren ersten Schwimmkurs angemeldet haben? Als Sie dann das erste Mal den Chlorgeruch in der Nase hatten und mit all den anderen Schwimmanfängern am Beckenrand standen und die Trockenübungen machten? Und dann, als es ins Wasser ging, die meisten dann zügig eintauchten und im Nichtschwimmerbecken die ersten Übungen machten? Es gab zumeist ein oder zwei Kinder, die noch vom Beckenrand sich das Ganze ansahen, die noch Angst hatten vorm Wasser. Vielleicht gingen sie sogar in der ersten und zweiten Stunde noch nicht ins Wasser. Da saßen dann meist die Eltern daneben und redeten mit Engelszungen ihnen die Angst aus. Und die Kinder blieben steif und fest sitzen, ließen sich nicht bewegen. So in etwa war das im Schulausschuss diese Woche wieder einmal. „Bonn inklusiv“ hieß der Bonner Beschluss 2010, und in dem Zusammenhang hatten bereits vor drei Jahren alle Bonner Gymnasien sich für den „Schwimmkurs Inklusion“ angemeldet,




23. Oktober 2015

Das Kleinkind wird hysterisch, wenn die Mutter nur kurz den Raum verlässt. Der Teenager verbringt Tag und Nacht an der Playstation. Die ganze Klasse gähnt vor sich hin, Marcus Raibleobwohl sich die Lehrerin alle Mühe gibt. Marcus Raible kennt die Probleme, die Eltern und Lehrer mit ihren Kindern und Schülern haben. Bei dem Vortrag, den er am 21. Oktober auf Einladung von Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen Bonn e.V. in der evangelischen Freikirche Mittelstraße hält, zeigen seine Videos diese Probleme mehr als anschaulich. Aber vor allem stellt er Lösungen vor. Er öffnet für uns seine Bibliothek, seinen Zettel- und seinen Werkzeugkasten.

Der staatlich geprüfte Ergotherapeut, Verhaltens- und Lerntrainer folgt dem Credo „Bindung ist die Basis einer erfolgreichen Beziehung und die Grundlage allen Lernens“. Eine lange Reihe von Wissenschaftlern hat sich bereits mit Fragen des erfolgreichen Lernens beschäftigt. Wichtige Begriffe sind „operante Konditionierung“ und „positive Verstärkung“, Begriffe, die lange Jahre in den Hintergrund gerückt waren und heute wieder kontrovers diskutiert werden.




23.9.2015

Nachdem Sabine Lukas vom Inklusionsbüro der Stadt Bonn die anwesenden Eltern, die Vertreter der Verwaltung, Sprecher aller Schulformen sowie die Elternvertreter von Stadtschulpflegschaft und GLGL begrüßt hatte,  erläuterte Schulrat Andreas Paul mit Hilfe einer umfangreichen Präsentation das für Bonn in diesem Jahr geltende und in Teilen doch immer noch recht komplizierte Verfahren für die Anmeldung von Kindern mit sonderpädagogischen Bedarf an weiterführenden Schulen.

Die zum Teil bereits gut informierten Eltern stellten gezielt Fragen nach der Zahl der zu erwartenden Kinder, nach den Schulformen in den weiterführenden Schulen, die in diesem Jahr Inklusion anbieten werden, und äußerten Kritik an der Reihenfolge für die Aufnahme an den Gesamtschulen, die aufgrund der Landesvorgaben (insbesondere das Kriterium Wohnortnähe) von der Stadt so umgesetzt werden.

Die Vergabe der Plätze für Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf richtet sich dieses Jahr zunächst nach Wohnortnähe und erst dann nach den folgenden Kriterien:

·      Anzahl der Plätze, die an einer Schule mit GL vorhanden sind

·      Vorhandensein der benötigten sächlichen Ausstattung

·      Ausreichende sonderpädagogische Ressourcen