3. Februar 2017

Raul Krauthausen, Aktivist & Autor, der sich mit den www.sozialhelden.de für behinderte Menschen einsetzt, sowie als Moderator von www.krauthausen.tv. arbeitet,

teilt auf Facebook am 3. Februar um 18:59 · unseren Offenen Brief an Herrn Laschet und Herrn Lindner

Raul Krauthausen zornig.

und kommentiert:

Die falschen Freunde der #Inklusion sind in #NRW aktuell Christian Lindner (FDP) und Armin Laschet (CDU)!

Beide faseln was von "#Bestandsschutz für #Sonderschulen" und dass man die #Regelschulen ja auch nicht überfordern dürfe, weswegen man daher die "Inklusion aussetzen" müsse.

Das Gute: Jetzt kommst du!
Merk dir diese Namen/Parteien und "berücksichtige" sie dann bei der nächsten Landtagswahl NRW Nordrhein-Westfalen 2017 #ltwnrw mit KEINER Stimme!

Mehr zum Thema Inklusion gibt es auf:
www.inklusionfakten.de oder
Inklusionsfakten

Und hier der link zum kompletten Facebook-Eintrag, der 1. überaus interessant und vielfältig kommentiert wurde - und 2. bis heute 130 mal bisher geteilt!

ProblemkindSchulsystem

(dies ist der Name des Autors/der Autorin auf rp online zu der Analyse zu: "Elternvereine verteidigen Recht auf Inklusion")

2

Mein Kind ist in einer super ausgestatteten Lage: 2 Lehrer, davon einer Sonderpädagoge, in einer GL-Klasse + on top ein Schulbegleiter für das "geistig behinderte" Kind.

Unser Sohn, der überall -außerschulisch, wohlgemerkt- ein willkommenes und gern gesehenes Kind ist, dem viel zugetraut wird und der sich erstaunlich anpaßt für sein Down Syndrom - ist in der Schule "ein Problem". Man könne die Ursache seines Verhaltens nicht erkennen, er lerne nichts, er könne sich nur 1/2h konzentrieren und wäre ja schnell müde.




Ein Brief von Roman Haenßgen (20) aus Hürth:

 

Sehr geehrter Herr Laschet, sehr geehrter Herr Lindner,

mit großem Entsetzen habe ich in letzter Zeit ihre Forderung nach einem Stopp der Inklusion zur Kenntnis genommen.

Leider kann ich Ihre Ansicht nur auf grobe Unkenntnis zurückführen. Als Betroffener weiß ich wovon ich hier schreibe. Haben Sie schon einmal eine Förderschule von innen gesehen? Ich Gott sei dank nur einmal und wollte dringend wieder weg! Ich hatte das Glück einen sehr engagierten Grundschulleiter zu bekommen, der sich meiner annahm und entgegen der Schulärztin der Auffassung war, dass ich sehr wohl in der Regelschule mit den anderen „normalen“ Kindern lernen könnte. Zum damaligen Zeitpunkt war diese Schule noch nicht einmal integrativ, geschweige denn inklusiv.




Werter Herr Laschet, werter Herr Lindner,

als Förderschullehrerin in Niedersachsen und mit ganzem Herzen Lehrerin für alle Schülerinnen und Schüler, die mir anvertraut sind, stehe ich aufgrund meiner pädagogischen, fachdidaktischen und methodischen Kenntnisse aus Studium und Beruf sowie aufgrund meiner bald dreißigjährigen Erfahrung als Lehrerin in Regel- und Förderschule, in reinen Förderschulklassen als auch im gemeinsamen Unterricht voll und ganz hinter dem Ziel, Schulen in Deutschland zu inklusiven Schulen zu entwickeln.

Ich habe mich fachlich seit über 10 Jahren damit auseinandergesetzt,




mittendrin e.V.

PRESSEMITTEILUNG , Anlage: Karikatur, Copyright Silvio Neuendorf, Abdruck frei

 

Eltern wehren sich gegen Wahlkampfhetze

Offener Brief an Armin Laschet und Christian Lindner verurteilt Anti-Inklusions-Polemik

Auch LAG Selbsthilfe schließt sich an

 

Eltern berichten von den positiven Inklusionserfahrungen ihrer Kinder

 

21 Elternvereine protestieren in einem Offenen Brief an die Spitzenkandidaten von CDU und FDP gegen die Wahlkampf-Instrumentalisierung des Themas Inklusion.  Auch der geschäftsführende Vorstand der LAG Selbsthilfe NRW hat sich der Kritik angeschlossen.

http://www.eine-schule-fuer-alle.info/inklusions-pegel/politik/nordrhein-westfalen/meldung/schluss-mit-der-wahlkampfhetze/

Die Eltern werfen Armin Laschet und Christian Lindner vor, das Thema Inklusion für ihren Wahlkampf zu instrumentalisieren und sich dabei bedenkenlos einer hinterhältigen Polemik zu bedienen. Mit Bildern wie "Inklusion mit der Brechstange", "Förderschulen werden zerschlagen" und "an die Wand gefahren" werde letztlich Stimmung gegen Kinder und Jugendliche mit Behinderung gemacht: